Samstag, 10. Dezember 2011

tag 29

ich hatte 11 stunden aufenthalt in atlanta/ georgia. auschecken, handgepäck zur aufbewahrung bringen und dann mit der u-bahn in die stadt. es war 8 uhr frühs und es regnete. die stadt war wie ausgestorben und ich hab erst mal einen kaffee bei starbucks getrunken um mich aufzuwärmen.
ausserdem war ich klitschnass. dort habe ich dann deutsche kennengelernt die meinten das hier nix wäre mit shopping mall. also habe ich mich noch zwei stunden mit einer netten holländerin unterhalten und bin dann zum weltweit größten aquarium der welt gelaufen. also das teil ist
wirklich mega fett. man kann auf kinoleinwandgröße haie, und riesen fische schwimmen sehen. wenn so ein stachelrochen mit guten zwei metern spannweite auf einen zuschwimmt ist das schon irre. haie mit 4-5 metern länge keine 30 cm von einem getrennt. ich war beeindruckt.
dann wieder zum flughafen und nach hause.
ich hatte 28 tage nur sonne, habe viele nette freunde kennengelernt, bin paragliden gewesen und habe viel fotografiert. es war sehr schön und jetzt heisst es erst mal wieder im kalten deutschland ankommen.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

tag 28

mein flieger nach atlanta ging erst am abend. ich habe meine sachen gepackt und bin shoppen gegangen. danach war ich nochmal am plaza de armas. das ist der marktplatz der stadt mit kirche, kommunalverwaltung, rathaus, justizpalast, bank und post. hier treffen sich künstler, maler, artisten, schachspieler, ...ein buntes volk und immer was um fotografieren dabei.
danach ging es zu meinem chinesen zum essen. wieder im hostel habe ich mich noch geduscht bevor es im sammeltaxi zum flughafen ging. ade santiago....40 stunden noch bis nürnberg.

tag 27

heute bin ich mit der seilbahn auf den Cerro San Cristobal gefahren. wow, das war schon sehr beeindruckend. das ist ein berg am stadrand, ca 300 meter hoch. auf dem gipfel befindet sich eine 22 meter hohe statue der jungfrau maria. ich hatte ja schon beim cerro santa lucia einen tollen ausblick auf die stadt aber das ist nicht dagegen. man hat das gefühl auf ganz santiago herabzusehen.
ach ja, und wen lerne ich da oben kennen? eine nürnbergerin. wieder unten habe ich dann für nicht mal drei euro ne rießenportion beim chinesen bekommen. gut geschmeckt hat es auch noch. bei meinem letzten abendessen habe ich noch einen französischen fotografen kennengerlernt.er hat schon die halbe welt mit seinem motorrad bereist. seine bilder waren beeindruckend und ich hatte das gefühl direkt wieder ein neues ziel suchen zu müssen.

Sonntag, 4. Dezember 2011

tag 26

heute haben wir einen tagesausflug nach valparaiso gemacht. Die stadt gilt als kulturelle hauptstadt chiles. Im juli 2003 wurde der historische stadtkern mit seiner architektur aus dem 19. und 20. jahrhundert von der UNESCO zum weltkulturerbe erklärt.
hunderte von bunten häusern ergießen sich über die hügel oberhalb des hafens. alles war romantisch und schön anzuschauen aber sehr auf tourismus ausgelegt. wir haben abends noch gekocht und ich bin dann alleine zurück nach santiago gefahren. die drei tage mit stefanie, murat und delia waren eine der schönsten in meinem urlaub.

tag 25

nach dem frühstück sind wir wieder in die stadt. es gibt nicht viel zu erzählen. wir haben kaffee getrunken, fisch gegessen und sind viel gelaufen. abends haben wir dann soviel chips gegessen bis wir keine lust mehr auf kochen hatten.

Samstag, 3. Dezember 2011

tag 24

das frühstück ist dem preis angemessen...nichts besonderes. dann habe ich eine südafrikanerin, schweizerin und einen deutschen kennengelernt. eigentlich wollte ich alleine losziehen aber sie haben mich auf eine citytour eingeladen. die stadt ist wirklich toll. der grossteil kann zu fuss abgelaufen werden. wir machten einen stop in einem kaffee. da die frauen dort dresscode tragen müssen, der recht nett anzusehen ist, war der laden voll mit alten männern die sich mega in schale geworfen haben. dann ging es zur Cerro Santa Lucía. das ist ein 70 meter hoher hügel in einem park mitten in der stadt. wunderschön angelegt mit einer tollen aussicht.
nach dem sushi essen ging es weiter zur markthalle mercado central. eine alte eiserne grosshalle. im zentrum wird man von kellner umgarnt dort mittag zu essen. aussen herum wird gemüse und fisch verkauft.
abends wurde fett gegrillt und viel getrunken. wir sind dann noch zu zehnt in eine disco. soviel spass hatte ich schon lange nicht mehr. gute musik und noch mehr bier. um 5 uhr war dann schluss.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

tag 23

ein kitelehrer hat mich mit in die stadt zum busbahnhof genommen. das auto von ihm war ein schrotthaufen. innen roch alles nach benzin. der kofferraumdeckel ging nur mit spezialfusstritten auf und alles war völlig abgewetzt und verrostet. auf gerader strasse musste er, um den wagen in der spur zu halten, das lenkrad eine halbe drehung nach rechts und links reissen. plötzlich blieb er auf der strasse stehen. seine frau stieg aus und lief ein stück nach vorraus. sie meinte "polizei, polizei". wir sind dann einen schleichweg gehfahren um nicht erwischt zu werden. wahrscheinlich hat der wagen keine zulassung mehr.
mit dem bus ging es die letzten 550 km nach santiago. das sind wahre suiten. super konfortabel. dummerweise war mein platz bei der toilette. man bin ich froh, dass ich keine frau bin. so wie die am schluss aussah roch es auch.
endlich in santiago! die hauptstadt von chile hat ca 6 millionen einwohner. vom busbahnhof zur metro. mit den 35 kilo gepäck fühlt man sich sehr eingeschränkt. ich habe ein schönes hostel gefunden. ein 7er zimmer mit frühstück. die nacht kostet 12€. nachdem ich mich frisch gemacht habe bin ich noch ein bischen raus.

tag 22

heute sind wir nach puclaro gefahren. dort ist 1999 ein künstlicher stausee errichtet worden. da er aber viel zu wenig wasser hat kommen alte weinanbaugebiete, wege, bäume, etc wieder an die oberfläche. man kann da kyten und surfen. für mich viel zu kalt und verdammt windig. an den strand kommt man über einen weg der mehr als abenteuerlich ist. steinig und schmal. das highlight ist aber tunnel, ca 10-15 meter lang. der war so schmal, dass ich dachte wir bleiben stecken. rechts und links waren ca 5-10 cm platz zu den aussenspiegeln. nach oben nicht viel mehr. bleibt man da drinnen stecken und es kommt keiner hat man verloren.
abends waren wir essen. keiner hat aber auch nur ansatzweise seine portion geschafft. ein teller hätte für uns drei gereicht. der schnaps am schluss war nicht weniger. ca 0,2 liter. wahnsinn!!!