21.04.2023
Wie tags zuvor wurden wir an unserem dritten Tag von den gezogenen Rollkoffern vor unserem Fenster geweckt. Ab spätestens 6 Uhr sind die Touristen mit ihren fahrenden Koffern auf dem Steinpflaster unterwegs und ab 9 Uhr strömen Horden von Schulklassen ins Zentrum. Obwohl wir uns noch außerhalb der Hauptsaison befanden, war die Stadt teilweise schon mit allen Nationen der Welt völlig überlaufen. Für den heutigen Tag war besseres Wetter angesagt und so haben wir uns nach einem kleinen Frühstück wieder über viele kleine Sträßchen und einem kleinen Caféstop in Richtung "Punta della Dogana" aufgemacht. Anfangs war es noch diesig und sehr frisch aber nach einer Weile löste sich die Bewölkung auf und wir hatten schönstes Sonnenwetter mit Temperaturen um die 20°. Erst bei Sonnenschein wurde Venedig zur wahren Schönheit. Wir waren ständig am Fotografieren und man hatte das Gefühl, dass die Farben explodieren würden. Es war fast schon schwer kein schönes Foto zu machen.
Auf dem Nachhauseweg sind wir an der "Scuola Grande di
San Teodoro" vorbeigelaufen, wo an diesem Abend die vier Jahreszeiten von
Vivaldi gespielt wurden. Ein Konzertbesuch stand auf meiner ToDo Liste und so
war der Abend für mich ausgebucht. Davor sind wir aber noch einmal zum Hotel
gelaufen und haben das tolle Sonnenwetter bei einem weiteren Kaffee ausklingen
lassen. Nach einem kleinen Abendessen ging es dann mit genügend Vorlaufzeit Richtung
Konzertbesuch.
Die Karte hat lediglich 30 € gekostet, was vielleicht an der
etwas einfachen Klappbestuhlung lag (welche aber nicht ungemütlich war). Der
Konzertsaal oder vielleicht eher -raum selber war klassisch und der Klang (für
mich als Laien) super. Die Musiker spielten in ihren klassischen Kostümen über
eine Stunde und ich war sehr begeistert. Euphorisch und gut gelaunt ging es
dann gegen 22 Uhr zurück zum Hotel.











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