21.8
Gegen 9 Uhr in der Früh fuhren wir nach dem Frühstück zu einer Kaskaden/ Gumpentour
"Cascades du Polischellu". In unserem Reiseführer wurde sie mit 17
Kaskaden angegeben. Letztendlich haben wir 13 davon erreicht. Die Wege dorthin
waren extrem schwer auffindbar und kaum zugänglich. Ich hatte dummerweise auch
nicht das richtige Schuhwerk für so eine Klettertour dabei. Im Gegensatz zu uns
ging es für dutzende von Gruppen, alle
ausgestattet mit Helmen und Neoprenanzügen, direkt im Flussbett nach unten. Auf
der einen Seite war es mit der Ruhe und der Verbundenheit mit der Natur vorbei,
auf der anderen Seite wurde einem ein tolles Aktionsprogramm geliefert. Sprünge
aus bis zu 10 Metern Höhe und Flussbettrutschen, welche die Teilnehmer förmlich
in die nächsttiefere Gumpe katapultierten, waren spektakulär anzusehen. Auf
dem Weg zurück zum Auto haben wir dann tatsächlich den Weg nicht mehr gefunden
und mussten in zwei Gumpen springen bzw. rutschen. Das war an sich nichts
Spektakuläres aber ohne Führer ist man einfach ein wenig verunsichert.
Nach gut
5 Stunden waren wir völlig fix und fertig wieder am Campingplatz. Dort haben
wir nach einem reichlichen Essen erst einmal eine lange Ruhepause eingelegt. Es
war ein tolles Erlebnis und ein super Abenteuer aber das nächste Mal würde ich
wohl eine Tour buchen, einfach weil es mit Helm, Neoprenanzug, Seil und Führer
sicherer ist.
Gegen Abend sind wir dann noch mal an den Strand „Plage de Canella“ gefahren.
Das Wasser hatte gefühlte 26° und die Sicht beim Tauchen betrug gute 30 Meter.
Man sah allerlei Fische aber an allen 3 bisherigen Stränden gab es leider nie
etwas, wonach es sich gelohnt hätte herunter zu tauchen.
Montag, 6. September 2021
Korsika 2021/ Tag05
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