03.12
um 9 uhr ging es mit dem sammeltaxi richtung trinidad. mit
mir fuhren noch eine spanierin und ein argentinisches pärchen mit. das auto war
ein 15-20 jahre altes japanisches model und hinten saßen wir die 4 stunden wie
die ölsardinen.
die autobahn auf kuba ist teils sogar vierspurig aber
furchtbar holprig, mit vielen schlaglöchern und x mal geflickt. da man fast
alleine auf der autobahn unterwegs ist, wird, falls nötig, sowohl links als
auch rechts überholt. es ist ja genug platz vorhanden. es kommt auch vor, dass
man einen radfahrer oder eine pferdekutsche auf der autobahn antrifft. die ca
400 km haben 30 € gekostet.
trinidad selber hat ca 45.000 einwohner und wurde 1514
gegründet. die historische altstadt liegt auf einem kleinen berg. der weg
dorthin geht über uraltes, grobes und blankgetretenes kopfsteinpflaster, was
selbst mit passendem schuhwerk keinen spaß macht. wie so oft herrscht dort
purer tourismus aber man wird lange nicht so aggressiv angegangen wie in
havanna.
die planung für meinen aufenthalt hat gute 3 stunden
gedauert. den ort selber hat man in einem halben tag erkundet. interessant ist
das programm außerhalb der stadt. Strandauslüge, wandern im naturschutzgebiet und wasserfälle
sind nur eine kleine auswahl.
danach gab es in einem mini lokal eine pizza und einen
frisch gepressten orangensaft für unter 3 €. ich vertraue auf meinen saumagen
und hoffe alles bleibt drinnen. Später war ich noch im altstadtkern und ein bisschen
was einkaufen. die preise sind hier teilweise ganz anders als in deutschland. eine
packung zigaretten gibt es für 50 cent aber eine kubanische packung cornflakes
kostet 5 €.
gegen mitternacht war es dann soweit...internetkontakt!!!
nur auf den marktplatz hat man wifi. vor 24 uhr ist es sehr schwer sich
längerfristig oder überhaupt einzuloggen, weil einfach zu viele leute
gleichzeitig im netz sind. kuba und internet ist wirklich kein spaß.
x






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