Montag, 18. Dezember 2017

Kuba 2017/ Tag04



03.12
um 9 uhr ging es mit dem sammeltaxi richtung trinidad. mit mir fuhren noch eine spanierin und ein argentinisches pärchen mit. das auto war ein 15-20 jahre altes japanisches model und hinten saßen wir die 4 stunden wie die ölsardinen. 

die autobahn auf kuba ist teils sogar vierspurig aber furchtbar holprig, mit vielen schlaglöchern und x mal geflickt. da man fast alleine auf der autobahn unterwegs ist, wird, falls nötig, sowohl links als auch rechts überholt. es ist ja genug platz vorhanden. es kommt auch vor, dass man einen radfahrer oder eine pferdekutsche auf der autobahn antrifft. die ca 400 km haben 30 € gekostet. 

trinidad selber hat ca 45.000 einwohner und wurde 1514 gegründet. die historische altstadt liegt auf einem kleinen berg. der weg dorthin geht über uraltes, grobes und blankgetretenes kopfsteinpflaster, was selbst mit passendem schuhwerk keinen spaß macht. wie so oft herrscht dort purer tourismus aber man wird lange nicht so aggressiv angegangen wie in havanna.

die planung für meinen aufenthalt hat gute 3 stunden gedauert. den ort selber hat man in einem halben tag erkundet. interessant ist das programm außerhalb der stadt. Strandauslüge,  wandern im naturschutzgebiet und wasserfälle sind nur eine kleine auswahl.

danach gab es in einem mini lokal eine pizza und einen frisch gepressten orangensaft für unter 3 €. ich vertraue auf meinen saumagen und hoffe alles bleibt drinnen. Später war ich noch im altstadtkern und ein bisschen was einkaufen. die preise sind hier teilweise ganz anders als in deutschland. eine packung zigaretten gibt es für 50 cent aber eine kubanische packung cornflakes kostet 5 €.

gegen mitternacht war es dann soweit...internetkontakt!!! nur auf den marktplatz hat man wifi. vor 24 uhr ist es sehr schwer sich längerfristig oder überhaupt einzuloggen, weil einfach zu viele leute gleichzeitig im netz sind. kuba und internet ist wirklich kein spaß.





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