07.12
mit dem "taxi collectivo" ging es nach dem
frühstück richtung chienfuegos. meine mitfahrerin war eine junge italienerin mit
viel charme und genauso moskito zerstochen wie ich (man hat das gefühl, der
ganze körper juckt und man könnte ständig kratzen). interessant ist, dass sie
kein spanisch spricht aber alles versteht und die kubaner kein problem mit
ihrem italienisch haben. sie ist spontan mit in meine unterkunft gekommen und
so konnte ich mir mit ihr die zimmer rechnung teilen (leider war die unterkunft
ihr geld nicht wert).
wir sind dann direkt zusammen nach "parque el
nicho" gefahren. ein naturschutzgebiet in den bergen mit toller aussicht,
wasserfällen und bade möglichkeiten.
Vor dem besuch waren wir noch etwas essen, was ein paar zeilen
wert ist. es war ein kleines "all
you can eat" dorf restaurant kurz vor dem park. in uralten alu töpfen
schmorrte, garte und brutzelte mehrere fleischsorten vor sich hin. dazu gab es
zwei sorten reis. die krönung war ein abgeschlagener saukopf, der aus einem
topf lugte. irgendwann war eine henne auf den herd gehupft und pickte an dem
saukopf herum. als der wirt das merkte, dachte ich er dreht dem tier den kopf
bei lebendigen leibe um. wir wollten beide bloß noch gehen.
der park selber war nicht sehr groß aber das wasser war
sehr erfrischend und man konnte direkt an den wasserfall heranschwimmen. auch hatte
man eine tolle aussicht vom obersten punkt der „wander-“route.
wieder zuhause angekommen gingen wir nach einer dusche noch in
den stadtkern. obwohl es schon nacht war hatten wir 27 grad. chienfuego hat
eine einkaufsstraße die zum historischen stadtzentrum führt. in der mitte ist
ein kleiner park mit palmen, brunnen und statuen und außen herum befindet sich
eine kathedrale, stadt museum, kulturhaus und das rathhaus welches sehr
imposant wirkt. der richtige abschluß für einen langen tag.







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