Donnerstag, 21. Dezember 2017

Kuba 2017/ Tag07


06.12

nach dem frühstück ging es mit meinem herbergsvater in das „ valle de los ingenios“. mit dabei war ein paar um die 30. sie italienerin, er kolumbianer, wohnhaft in bristol. es tat gut mal wieder auf englisch zu reden. außerdem haben sie mir alles aus dem spanischen übersetzt. 


Wir fuhren mit seinem 20 jahre alten lada. in deutschland findet man noch nicht mal auf dem schrottplatz so eine kaputte kiste aber die autos hier haben so gut wie keinen rost. es regnet kaum, die temperaturen sind immer über 20 grad und schneller als 50 fährt man eh selten. laut "louis" kostet sein taxi jetzt...nachdem er ihn professionell repariert hat um die 20.000€. keine ahnung ob ich ihm das glauben kann.


nach einer kleinen stadtrundfahrt (alte lokomotive, töpferei + orginal ford t model von 1913) ging es zur ersten zuckerrohrfarm aus der kolonialzeit. bis auf einen kleinen turm und das schlecht renovierte haupthaus gab es leider nicht viel mehr, als die grundmauern zu sehen. jedoch hat unser guide (in einem grauenhaften aber stets bemühten englisch) sehr gut erklärt, wie es damals zu kolonial zeiten zuging. 


weiter ging es zum „torre de iznaga“. der 44 meter hohe sklavensturm war beeindruckend. Er diente der beaufsichtigung der sklaven und man hatte damals so wie heute eine tolle übersicht und die sklaven keine möglichkeit unbeobachtet zu fliehen. 


danach ging es wieder an den strand. diesmal eine andere stelle als gestern und obwohl weiter weg war die fahrt viel billiger???


ich war über eine stunde schnorcheln. die unterwasserwelt war wirklich beeindruckend aber gegen 17 uhr waren die sandfliegen so stechwütig, dass wir nur noch nach hause wollten. 


abends habe ich mich dann von der haushälterin bekochen lassen. es gab languste und hätte für drei personen gelangt. leider musste ich im schein der taschenlampe essen, weil unser viertel stromausfall hatte.








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