01.12
nach dem aufstehen hat mir die tochter meines vermieters
einen kaffee angeboten und in über einem einstündigen spanisch kurs erklärt,
dass meine internet recherche was die weiterreise betrifft, nicht stimmen kann
(hat es aber doch). dummerweise gibt es hier kein internet, sodaß sich meine
suche etwas erschwerte.
dann ging es bei knapp 30 grad und sonnenschein in die
innenstadt. bei tag sieht alles noch lebendiger aus. beim nächstbesten
imbissladen habe ich mir zum frühstück einen hamburger gekauft. auf den frisch
gepressten orangensaft habe ich aus erfahrung lieber verzichtet und den burger
direkt mit einem mojito runtergespült. hygiene und sauberkeit wird hier nicht
so groß geschrieben und wir hatten ja schon mittag.
weiter ging es mit einer stadttour. der charme ist immer
noch zu sehen aber leider hat der tourismus schon stark fuß gefasst. auf der
einen seite schön, weil die gebäude restauriert werden, auf der anderen seite
ist es auch sehr anstrengend ständig irgendeinem kubaner zu sagen, dass man
kein taxi, frauen oder drogen braucht. man
sollte einfach die touri straßen meiden und lieber in eine seitengasse gehen.
da lebt das alte kuba immer noch.
abends habe ich versucht ins internet zu kommen. leider ohne
erfolg. kuba und internet ist eine katastrophe. es gibt hotspots wo man
überhaupt erst mal eine verbindung findet und die sind dann sehr langsam.
was abends noch auffällt sind die wirklich jungen mädels,
die einen an flirten. keine ahnung wie weit die gehen aber man kann nur hoffen,
dass die bloß einen drink spendiert haben wollen.





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