Freitag, 15. Dezember 2017

Kuba 2017/ Tag01



Kuba (30.11-14.12.2017)

vorwort:
normalerweise blogge ich am abend meiner reisen immer direkt ein paar fotos mit text aber hier auf kuba geht das leider nicht. nur die größeren städte haben internet und das ist dann meist völlig überlastet. teilweise bin ich erst gegen mitternacht zu den hotspots gelaufen, um überhaupt mal meine mails lesen zu können. an bilder hochladen war unter solchen umständen gar nicht zu denken. so habe ich mich entschlossen wie gewohnt zu schreiben und zu fotografieren und einfach mit 14 tägiger verspätung von zuhause aus zu bloggen.
viel spaß beim lesen und fotos anschauen.

30.11
nachdem ich die nacht vor dem abflug bei einer guten freundin in münchen verbracht habe und dann sogar noch in der früh zum flughafen gefahren wurde, ging es um 9:20 uhr auf richtung kuba. der flieger war fast ausgebucht aber ich hatte das glück, dass mein nebenplatz frei blieb. dummerweise saß ich direkt vor den toiletten und die waren 12 std im dauereinsatz und das, obwohl es gerade mal 2 kleine mahlzeiten gab. ich dachte schon, die wollten uns verhungern lassen.

der flughafen in havanna gleicht eher einem provinz flughafen und die sicherheitsmaßnahmen sind gleich null. bei der gepäckausgabe hat man dann direkt die kubanische lebensart gemerkt...es hat ewig gedauert. bei 28 grad außentemperatur habe ich erst mal meine klamotten gewechselt und bin dann mit dem taxi zur unterkunft gefahren. ich habe eine kleine wohnung mit schlaf- und wohnzimmer, bad und terrasse. alles ein bisschen runtergekommen und für  europäische verhältnisse nichts besonderes aber hier ist das anscheinend was ganz tolles.

nach einer dusche wollte ich die letzten sonnenstrahlen nutzen, um die gegend zu erkunden. meine wohnung liegt genau im zentrum und ich kann alle hotspots zu fuss erreichen. es ging an die uferpromenade "malecon". ich wollte ein paar fotos machen aber die luftfeuchtigkeit war so hoch, dass mir ständig das objektiv angelaufen ist. auf dem weg zurück ist mir erst aufgefallen wie runtergekommen alles ist. teilweise erschreckend, bauruinen zwischen noch bewohnbaren häusern und der grausame gestank der alten autos. die abgase sind wirklich schlimm und der tüv würde hier in ohnmacht fallen.
trotzdem ist es hier sehr sauber und ich habe kaum müll auf den straßen gesehen.

zum abendessen gab es ein bocadillo con jamon y cheso, also ein schinken- käse sandwich und zwei mojitos bevor es zurück aufs zimmer ging. genau rechtzeitig bevor der große regen kam.








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