Kuba (30.11-14.12.2017)
vorwort:
normalerweise blogge ich am abend meiner reisen immer direkt
ein paar fotos mit text aber hier auf kuba geht das leider nicht. nur die
größeren städte haben internet und das ist dann meist völlig überlastet.
teilweise bin ich erst gegen mitternacht zu den hotspots gelaufen, um überhaupt mal
meine mails lesen zu können. an bilder hochladen war unter solchen umständen gar nicht zu
denken. so habe ich mich entschlossen wie gewohnt zu schreiben und zu
fotografieren und einfach mit 14 tägiger verspätung von zuhause aus zu bloggen.
viel spaß beim lesen und fotos anschauen.
30.11
nachdem ich die nacht vor dem abflug bei einer guten
freundin in münchen verbracht habe und dann sogar noch in der früh zum
flughafen gefahren wurde, ging es um 9:20 uhr auf richtung kuba. der flieger
war fast ausgebucht aber ich hatte das glück, dass mein nebenplatz frei blieb.
dummerweise saß ich direkt vor den toiletten und die waren 12 std im
dauereinsatz und das, obwohl es gerade mal 2 kleine mahlzeiten gab. ich dachte
schon, die wollten uns verhungern lassen.
der flughafen in havanna gleicht eher einem provinz flughafen
und die sicherheitsmaßnahmen sind gleich null. bei der gepäckausgabe hat man
dann direkt die kubanische lebensart gemerkt...es hat ewig gedauert. bei 28
grad außentemperatur habe ich erst mal meine klamotten gewechselt und bin dann
mit dem taxi zur unterkunft gefahren. ich habe eine kleine wohnung mit schlaf-
und wohnzimmer, bad und terrasse. alles ein bisschen runtergekommen und für europäische verhältnisse nichts besonderes aber
hier ist das anscheinend was ganz tolles.
nach einer dusche wollte ich die letzten sonnenstrahlen
nutzen, um die gegend zu erkunden. meine wohnung liegt genau im zentrum und ich
kann alle hotspots zu fuss erreichen. es ging an die uferpromenade "malecon".
ich wollte ein paar fotos machen aber die luftfeuchtigkeit war so hoch, dass
mir ständig das objektiv angelaufen ist. auf dem weg zurück ist mir erst
aufgefallen wie runtergekommen alles ist. teilweise erschreckend, bauruinen
zwischen noch bewohnbaren häusern und der grausame gestank der alten autos. die
abgase sind wirklich schlimm und der tüv würde hier in ohnmacht fallen.
trotzdem ist es hier sehr sauber und ich habe kaum müll auf
den straßen gesehen.
zum abendessen gab es ein bocadillo con jamon y cheso, also
ein schinken- käse sandwich und zwei mojitos bevor es zurück aufs zimmer ging.
genau rechtzeitig bevor der große regen kam.







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